Verborgene Blicke

168 Seiten · 187 Farbfotos
gebundene Ausgabe • Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 22 x 28 cm
ISBN 3-9809695-0-9

VERGRIFFEN

inkl. Versand- und Portokosten
(Nur innerhalb Deutschlands)

Versandkosten – NUR beim Versand ins Ausland.

„Wie macht der Mann das? Wie kommt er bis auf wenige Schritte und auf Augenhöhe an wild lebende Tiere heran?“ Rätsel dieser Art gibt der Natur- und Wildtierfotograf Franz Bagyi insbesondere Kollegen auf. Vor allem jenen, die wissen, dass Bagyi kein Gatter-Fotograf ist. Geschmack an seiner Arbeit findet er nur in freier Wildbahn. Da, wo wilde Tiere sich wild und ursprünglich verhalten, wo sie mit sämtlichen Sinnen hellwach sind, wo sie auf jede Gefahr gefasst sind und wo sie blitzschnell wittern, wenn sie von Augen umgeben sind, die in ihrer Wildnis nichts zu suchen haben. Wie Franz Bagyi mitten unter Wildtieren zum Erfolg kommt, verrät er in „Verborgene Blicke“. So lautet der Titel seines Buches, das im Verlag Naturblick erschienen ist.

Was Bagyi im Verborgenen sieht, erlebt und tut, beschreibt das Buch mit zahlreichen großformatigen Fotos. Sie zeigen ihren Betrachtern, was diesen Fotograf in den weiten Wäldern seiner ungarischen Heimat zutiefst begeistert. Sie dokumentieren, was er in Italien oder Alaska auf sich nimmt und erlebt. Und nicht nur das: Technische Detailaufnahmen verraten, was dieser Mann im Rucksack mit sich schleppt, welche technischen Hilfen er konstruiert, um seine ehrgeizigen Ziele in der Fotografie zu erreichen.

Der Präsident des International Council for Game and Wildlife Conservation (CIC), Dieter Schramm, schreibt im Nachwort dieses Buches, Bagyi wecke beim zunehmend naturentfremdeten urbanen Menschen unserer Zeit ein tiefes Bedürfnis, sich mit den wirklichen Zusammenhängen in der Natur zu beschäftigen. „Und was daraus resultiert,“ so Schramm, „ist weitaus Gewinn bringender als so manche kopflos-panische Erste-Hilfe-Maßnahme an einer verunglückten Natur.“´

Bagyis Fotos und die Texte des Journalisten Andreas Kläne arbeiten in „Verborgene Blicke“ quasi Hand in Hand. Der Leser spürt, was den Autor an seinem Beruf vor allem packt. Es ist die Möglichkeit, Lesern Begegnungen zu verschaffen, sie dorthin zu führen, wo sie von sich aus kaum sein können, sie in fremde Atmosphären dringen zu lassen, die er für sie recherchiert hat.

Andreas Klänes Sätze sind kurz, inhaltsreich, expressiv. Der Fotograf Franz Bagyi pirscht sich an wild lebende Tiere heran. Andreas Kläne pirscht sich an Bagyi heran. Er verführt seine Leser, in der Wildnis zu hören, zu riechen und zu schmecken, wie Bagyi es tut. Seine Kapitel gleichen einer Fotogalerie: Die Wörter sind wie Bilder; Tiere, Gräser und Bäume wirken fühlbar.

Im zweiten Nachwort dieses Buches schreibt der Generalsekretär des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES), Willem Wijnstekers: „Kläne lässt uns die Erregung des Fotografen fast spüren, wenn der still hinter einem Busch sitzt, einem Tier nahe, bereit abzudrücken. Wir spüren die Anstrengung, die Bagyi für seine Fotojagd aufbringt. Der Text verführt, mit Bagyi zu empfinden, wie er durch die kalte und unwirtliche Bergwelt streift und sich im sommerlichen Ansitz vor Mücken kaum retten kann.“

Die Autoren

Der Fotograf FRANZ BAGYI, Jahrgang 1945, lebt zwar in Deutschland und in seiner ungarischen Heimat, aber er stellt fest: "Es gibt kein Land auf der Welt, das ich am liebsten mag. Die Welt ist doch wie eine große Speisekarte."

Ohne eine ungeheure Portion Geduld hätte Bagyi die Fotos dieses Buches nie machen können. Diese Geduld aufzubringen, fällt ihm nicht schwer. Denn nicht erst der Moment, in dem er auf den Auslöser drückt, erzeugt in ihm einen Adrenalinstoß. Es ist das Erleben vor diesem Moment. Darum vergleicht er Naturfotografie mit Erotik. "Es bringt nichts, wenn in der Liebe die größten Wünsche sofort in Erfüllung gehen. Die Verführung und das Herantasten bezeichnet er als das eigentliche Erlebnis. Und im Herantasten an wild lebende Tiere ist Bagyi Meister.

Der Autor ANDREAS KLÄNE, Jahrgang 1956, lebt als freier Journalist in Norddeutschland. Was ihn an seinem Beruf vor allem packt, ist die Möglichkeit, Lesern Begegnungen zu verschaffen, sie dorthin zu führen, wo sie von sich aus kaum sein können, sie in fremde Atmosphären dringen zu lassen, die er für sie recherchiert hat. Seine Sätze sind kurz, inhaltsreich, expressiv. Der Fotograf Franz Bagyi pirscht sich an wild lebende Tiere heran. Andreas Kläne pirscht sich an Bagyi heran. Er verführt seine Leser, in der Wildnis zu hören, zu riechen und zu schmecken, wie Bagyi es tut. Seine Kapitel gleichen einer Fotogalerie: Die Wörter sind wie Bilder; Tiere, Gräser und Bäume wirken fühlbar.